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Pino und die Rehe

Aktualisiert: 21. Jan 2019


Tierkommunikation der anderen Art: Ein unglaubliches Erlebnis!


Ich fahre um ca. 22 Uhr nach Hause, leicht grippig, deshalb auch ziemlich langsam. Auf einmal nach einer Kurve steht ein Reh mitten auf der Strasse.

Es rührt sich nicht. Ich schalte das Licht auf Standgas, in der Hoffnung, dass es weitergeht. Nichts. Irgendwie kommt das Gefühl auf, dass es Hilfe braucht. Es sieht aber nicht krank aus.

Ich denk mir ich spinne und bilde mir das nur ein. Es weicht etwas, gut denk ich mir, dann kann ich fahren, da bleibt es wieder stehen.

Da kommt auf einmal mein Kater Pino durch: "jetzt hilf doch endlich!!!"

Na toll, Panik kommt hoch, ich hab keine Ahnung, was das alles soll.

Also schalte ich die Warnblinkanlage ein und steige aus. Das Reh schaut mich an dreht sich langsam um und geht gemächlich in Richtung Waldrand.

Dank Pinos "Befehl" gehe ich ihm in den Wald nach, es ist schon fast dunkel, prompt steige ich auch in eine Eispfütze, breche ein und bin bis zum Knöchel nass! Na warte Pino, denke ich, wenn das ein Scherz sein soll, finde ich es nicht witzig! Ich schaue und gehe weiter und sehe ein zweites Reh liegen, mit einer Schlinge um die Hinterläufe, sodass es nicht aufstehen kann. Es war ganz ruhig, sah mich nur an, im Gegensatz zu mir, ich glaub ich hab wie Espenlaub gezittert, gehe also langsam zu ihm, rede dabei als hinge mein Leben davon ab, so nach dem Motto: "Alles gut, ich tu Dir nix, es wird alles gut, ....." Ich glaube das wollte ich mir wohl selber einreden!

Vorsichtig habe ich  die Schlinge gelöst, Gott sei dank, war das so eine Plastikschnur, es hatte davon keine Verletzungen, dauerte allerdings auch eine Weile, bis ich den Knoten aufbekam! Kaum war die Schnur gelöst, stand das Reh ruhig auf und beide Rehe sind ganz gemütlich davon getrottet, nicht ohne sich noch einmal nach mir umzusehen!

Ich glaub ich bin noch ewig dort wie angewurzelt gestanden, bis mir die kalten Füße wieder bewusst wurden!

Danke Tierkommunikation, danke Pino!


Bild: Pixabay